[KOSME] Korrektur: Eastern Cityscapes: Cluj am 5.11.2026!

KOSME Kompetenzzentrum KOSME at uni-tuebingen.de
Mi Okt 28 17:21:11 CET 2026


/Liebe KOSME-Interessierte, liebe Liste,/

eine kleine Korrektur zur heutigen Ankündigung: *Anders als im Titel der 
vorigen Mail angegeben, findet der Vortrag zu Cluj in der nächsten Woche 
natürlich am 4. November statt*. Die Angaben in der Nachricht selbst und 
auf unserer Webseite stimmen ansonsten.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen! (am richtigen Datum😉)

/Mit freundlichen Grüßen/

/Hartmut Nüßle
KOSME, Koordination/


On 10/28/2026 1:04 PM, KOSME Kompetenzzentrum wrote:
>
> /Liebe KOSME-Interessierte, liebe Liste,/
>
> es ist Mittwoch und damit auch wieder Zeit für einen Blick nach Osten 
> mit unserer Studium-Generale-Reihe *Eastern Cityscapes. Von der Ostsee 
> bis zum Mittelmeer* 
> <https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/slavisches-seminar/forschung/kosme/newsfullview-veranstaltungen/article/kosme-meets-studium-generale/>.
>
> Heute *um 18:15 Uhr *wird uns *PD Dr. Olivia Spiridon *vom Institut 
> für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde die Stadt Temeswar, 
> das historische Zentrum des Banats, vorstellen:
>
>
>     Temeswar. Konstellationen kultureller Verflechtungen seit dem 18.
>     Jahrhundert bis in die Gegenwart
>     <https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/slavisches-seminar/forschung/kosme/newsfullview-veranstaltungen/article/temeswar-konstellationen-kultureller-verflechtungen-seit-dem-18-jahrhundert-bis-in-die-gegenwart/>
>
> _/Abstract:/_ Temeswar (rum. /Timișoara/, serb. /Temišvar/, ung. 
> /Temesvár/), die Hauptstadt der Region Banat in Rumänien, gilt 
> aufgrund ihrer Lage und der multiethnischen Zusammensetzung ihrer 
> Bevölkerung als dessen *„Tor zum Westen“*. Im Dreiländereck Rumänien, 
> Serbien und Ungarn gelegen ist Temeswar die Projektionsfläche 
> verschiedener Zugehörigkeiten. In Temeswar hat im Dezember 1989 die 
> Revolution gegen das kommunistische Regime begonnen, was die Stadt zum 
> *Symbol des Widerstands und der Wende *gemacht hat. Als 
> *„Kulturhauptstadt Europas“ 2023 *hat Temeswar ihre kulturelle 
> Diversität und Fortschrittlichkeit in den Vordergrund gerückt und mit 
> dem Motto „Shine your light! Light up your City!“ auf die frühe 
> elektrische Beleuchtung der Stadt im 19. Jahrhundert hingewiesen, aber 
> auch auf eine ausgesprochene kulturelle Lebendigkeit im Verlauf der 
> letzten Jahrhunderte und bis heute.
>
> Mit einem Blick durch *die Linse der kulturellen Verflechtungen *führt 
> der Vortrag durch die Stadtgeschichte in alten Karten und Abbildungen. 
> Anschließend soll sich das Stadtbild aus der literarischen 
> Kommunikation herauskristallisieren, die Migrationsgeschichten, sich 
> wandelnde Verortungen und Begegnungen von Sprachen aufzeigt. 
> Schließlich geht es um die *Erinnerungskultur und das 
> Selbstverständnis Temeswars*, das sich mit der Formel „im Westen des 
> Ostens, im Osten des Westens“ in einem Übergangsraum verortet.
>
> _______________________________________________
>
> Weiter geht es nächste Woche mit dem rumänischen *Cluj-Napoca*. Am *4. 
> November 2026 um 18:15 Uhr* führt *Dr. Alina Noveanu *uns in sieben 
> Schritten durch die Geschichte der Stadt:
>
>
>     In sieben Schritten nach Cluj
>     <https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/slavisches-seminar/forschung/kosme/newsfullview-veranstaltungen/article/in-sieben-schritten-nach-cluj/>
>
> Cluj-Napoca, das historische Zentrum Siebenbürgens, ist Erbe 
> unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Religionen. Der Vortrag führt 
> in sieben Stationen durch die Geschichte in die Gegenwart einer Stadt, 
> die unter den Namen Klausenburg, Kolozsvár und Cluj(-Napoca) bekannt 
> ist. Die mittelalterliche deutsche Siedlung und die ungarische 
> Königsstadt bieten den Ausgangspunkt, um die religiöse Vielfalt und 
> die humanistische Tradition Clujs zu beleuchten. Die Erinnerung an die 
> römische Stadt Napoca eröffnet den Blick auf die antiken Wurzeln der 
> Region. Weitere Stationen widmen sich den großen Mäzeninnen der Stadt, 
> den Kathedralen und Kirchen sowie der Entwicklung zu einem bedeutenden 
> Universitäts- und Wissenschaftszentrum.
>
> Auch die Umbrüche des 20. Jahrhunderts kommen zur Sprache: Der 
> Kommunismus veränderte die Gestalt Clujs grundlegend, als 
> traditionelle Vororte auf dramatische Weise großen Wohnsiedlungen 
> weichen mussten für die wachsende Industriestadt. Das heutige Cluj 
> darf wieder stolz sein auf seine kulturelle Vielfalt und Toleranz. 
> Wirtschaftlich erlebt die Stadt in den letzten Jahren einen 
> beträchtlichen Aufschwung. Die Universitätsstadt ist auch ein Zentrum 
> für den IT-Bereich und ist der wichtigste Medizinstandort im Westen 
> Rumäniens. Zum Schluss wird Cluj als „Stadt hinter den Wäldern“ 
> gezeigt, deren weiche Hügel und grüne Waldgürtel im Übergang zwischen 
> der Transsilvanischen Hochebene und den Westkarpaten liegen.
>
> Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!
>
> /Mit freundlichen Grüßen/
>
> /Hartmut Nüßle
> KOSME, Koordination/
>
>
>
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