[KOSME] Eastern Cityscapes - Temeswar am 28.10.2026

KOSME Kompetenzzentrum KOSME at uni-tuebingen.de
Fr Okt 23 13:21:39 CEST 2026


/Liebe KOSME-Interessierte, liebe Liste,/

nachdem uns Schamma Schahadat zum Auftakt der Studium-Generale-Reihe 
*Eastern Cityscapes. Von der Ostsee bis zum Mittelmeer* 
<https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/slavisches-seminar/forschung/kosme/newsfullview-veranstaltungen/article/kosme-meets-studium-generale/> nach 
Warschau, Kiev und Jerevan geführt hat, geht es am nächsten Mittwoch in 
den Banat!

Am *28. Obtober 2026 um 18:15 Uhr* wird uns *PD Dr. Olivia Spiridon *vom 
Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Temeswar, das 
historische Zentrum dieser Region, vorstellen:


    Temeswar. Konstellationen kultureller Verflechtungen seit dem 18.
    Jahrhundert bis in die Gegenwart
    <https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/slavisches-seminar/forschung/kosme/newsfullview-veranstaltungen/article/temeswar-konstellationen-kultureller-verflechtungen-seit-dem-18-jahrhundert-bis-in-die-gegenwart/>

_/Abstract:/_ Temeswar (rum. /Timișoara/, serb. /Temišvar/, ung. 
/Temesvár/), die Hauptstadt der Region Banat in Rumänien, gilt aufgrund 
ihrer Lage und der multiethnischen Zusammensetzung ihrer Bevölkerung als 
dessen *„Tor zum Westen“*. Im Dreiländereck Rumänien, Serbien und Ungarn 
gelegen ist Temeswar die Projektionsfläche verschiedener 
Zugehörigkeiten. In Temeswar hat im Dezember 1989 die Revolution gegen 
das kommunistische Regime begonnen, was die Stadt zum *Symbol des 
Widerstands und der Wende *gemacht hat. Als *„Kulturhauptstadt Europas“ 
2023 *hat Temeswar ihre kulturelle Diversität und Fortschrittlichkeit in 
den Vordergrund gerückt und mit dem Motto „Shine your light! Light up 
your City!“ auf die frühe elektrische Beleuchtung der Stadt im 19. 
Jahrhundert hingewiesen, aber auch auf eine ausgesprochene kulturelle 
Lebendigkeit im Verlauf der letzten Jahrhunderte und bis heute.

Mit einem Blick durch *die Linse der kulturellen Verflechtungen *führt 
der Vortrag durch die Stadtgeschichte in alten Karten und Abbildungen. 
Anschließend soll sich das Stadtbild aus der literarischen Kommunikation 
herauskristallisieren, die Migrationsgeschichten, sich wandelnde 
Verortungen und Begegnungen von Sprachen aufzeigt. Schließlich geht es 
um die *Erinnerungskultur und das Selbstverständnis Temeswars*, das sich 
mit der Formel „im Westen des Ostens, im Osten des Westens“ in einem 
Übergangsraum verortet.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

/Mit freundlichen Grüßen/

/Hartmut Nüßle
KOSME, Koordination/

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